Ein Zuschlag, zwei Verkäufer, eine korrekte E-Rechnung für jeden.
Koepchen Faktura soll die Word- und Excel-Vorlagen eines Verwertungsbüros durch eine GoBD-feste Anwendung ersetzen. Sie wird durch den ganzen Ablauf führen: vom Gutachten über die Versteigerung bis zur Endabrechnung an den Insolvenzverwalter.
Das Problem: Eine E-Rechnung kennt nur einen Verkäufer
Ein Versteigerer, der eine Insolvenzmasse oder einen Nachlass verwertet, verkauft im Namen und Auftrag eines anderen. Auf jeder Käuferrechnung stehen damit zwei Leistende mit unterschiedlicher Steuer. Die Norm EN 16931 erlaubt aber genau einen Verkäufer pro Rechnung, und ab 2027/2028 ist die E-Rechnung im B2B-Bereich Pflicht.
| Leistung | Leistender | Steuer |
|---|---|---|
| Ware (Zuschlag) | Masse / Erben | 19 %, § 25a, steuerfrei oder nicht steuerbar (Nachlass) |
| Aufgeld 15 % + Nebenkosten | Auktionatorin | immer 19 % |
Fünf Vorlagen, viel Handarbeit
Höchstens 250 Unterrechnungen pro Excel-Datei, Aktenzeichen und Jahr von Hand gepflegt. Es gibt keinen Schutz vor Änderungen, kein Protokoll und keinen DATEV-Export.
Verwerter in einer B2B-Nische
Öffentlich bestellte Versteigerer und Verwerter für Insolvenzverwalter und Nachlassgerichte, meist Büros mit 1 bis 10 Personen. Dazu Sachverständige für Inventarbewertung und die Kanzleien, die die Abrechnungen erhalten.
Rechtssicher ohne Nachdenken
Die App soll Steuerlogik, lückenlose Nummern und Pflichtangaben nach § 14 UStG vor dem Festschreiben prüfen. Bankabgleich, Mahnlauf und DATEV-Export sollen Stunden pro Monat sparen.
Für Generalisten zu speziell, für die Branche überfällig
Verkauf für fremde Rechnung, Aufteilung Masse/Auktionator, VG/VAR, Versteigerungsprotokoll
Buchhaltung des Verwerters. Meist nur Kommission, und die Daten liegen beim Anbieter
die Sicht des Verwerters. Sie bildet Masse, Tabelle und Quoten ab, nicht die Versteigerung
GoBD, E-Rechnung, Nummernvergabe, Abgleich mit der Bank
Warum es das noch nicht gibt: Der Markt ist für große Anbieter zu klein, und eine Lösung verlangt Steuerrecht, E-Rechnungsnorm und die Praxis im Versteigerungssaal zugleich. Die E-Rechnungspflicht zwingt die Branche jetzt, ihre Excel-Abläufe zu ersetzen.
Der Vorsprung
Die steuerlich korrekte Abrechnung zwischen Masse und Auktionator ist das Herzstück der App. Allgemeine Rechnungsprogramme bilden diesen Fall nicht ab.
Jede Rechnungsart soll vor dem Einsatz mit den offiziellen Prüfprogrammen getestet werden. Festgeschriebene Rechnungen lassen sich nachträglich nicht mehr verändern.
Die Daten sollen verschlüsselt im eigenen Büro bleiben, ohne Cloud-Abhängigkeit. Bei Insolvenz- und Nachlassdaten ist das ein starkes Argument.
Vorgänge, Belegarchiv mit 8 Jahren Aufbewahrung und DATEV-Zuordnung sollen an einem Ort liegen. Wer einmal umgestellt hat, wechselt selten wieder.
Vor dem Start: Einige steuerliche Detailfragen sollen vorab mit der Steuerberatung abgestimmt werden.
Was die App können soll
Der vorgeschlagene Funktionsumfang deckt den gesamten Ablauf eines Verwertungsbüros ab, von der ersten Kostenrechnung bis zum Export an die Steuerkanzlei.
Worauf man sich verlassen kann
Auf den Cent genau
Rechnung, E-Rechnung und Buchhaltung zeigen immer dieselben Beträge, ohne Rundungsdifferenzen.
Lückenlos vergeben
Jede Rechnungsnummer wird genau einmal vergeben, auch bei einem versehentlichen Doppelklick. Der Jahreswechsel läuft automatisch.
Unveränderbar
Festgeschriebene Rechnungen lassen sich nicht mehr ändern, nur stornieren oder korrigieren. Jede Änderung im System wird nachvollziehbar protokolliert.
Acht Jahre sicher aufbewahrt
Alle Rechnungen werden für die gesetzliche Frist unveränderbar archiviert. Eine verschlüsselte Sicherung lässt sich jederzeit per Klick herunterladen.
Geschützter Zugang
Anmeldung mit Zwei-Faktor-Code, eigene Rollen für Büro und Steuerberatung und eine automatische Sperre bei Fehlversuchen.
Speichert von selbst
Eingaben werden automatisch gespeichert, die fertige Rechnung ist schon beim Tippen als Vorschau sichtbar. Auch auf dem Handy nutzbar.
Vorschläge mit Begründung
Die App soll Zahlungseingänge vom Kontoauszug passenden Rechnungen zuordnen und dabei zeigen, woran sie die Zahlung erkannt hat.
Für alle lesbar
Auswertungen sollen auch bei Farbsehschwäche gut lesbar sein. DSGVO-Auskunft und Anonymisierung von Kunden sind fest eingeplant.
Ab dem Festschreiben sind Nummer, Beträge und Positionen gesperrt. Ändern geht dann nur noch über eine Storno- oder Korrekturrechnung.
Koepchen Faktura wird die erste Rechnungssoftware, die die Verwertung von Insolvenzmassen und Nachlässen versteht. Aus einem Kaufvorgang entstehen automatisch steuerlich korrekte, getrennte E-Rechnungen für Masse und Auktionator, dazu Versteigerungsprotokoll, Kassenzählung und die Endabrechnung an den Verwalter. Alles wird GoBD-fest, offiziell geprüft, verschlüsselt im eigenen Büro und rechtzeitig bereit für die E-Rechnungspflicht 2027.
Von der Zuschlagsliste zur fertigen Endabrechnung in Minuten: E-Rechnungen für Versteigerer, getrennt nach Masse und Aufgeld, GoBD-sicher und verschlüsselt.